Die Kasernen der Begleitmannschaften

An der westlichen Grundstücksgrenze der Reichskanzlei wurden 1938 durch Albert Speer zwei Kasernenbauten für die "SS-Leibstandarte Adolf Hitler" errichtet. Die Kasernen bildeten nur einen Teil des Versorgungsbereiches der Reichskanzlei und stellten keinen Staatsbau dar. Auch wenn diese Bauten in Verbindung mit der Neuen Reichskanzlei standen, so gestaltete Speer sie in einem Baustil, der sonst nur im privaten Wohnbau Verwendung fand. Der Unter-schied zwischen der Architektur der Staats-gebäude und der, die rein praktischen Zwecken diente, sollte hier deutlich sichtbar sein.