Bayerische Gesandtschaft

Bayerische Gesandtschaft

Adresse: Voßstraße 3

Die Bayerische Gesandtschaft wurde 1892 errichtet durch das bekannte Architektenbüro Kyllmann und Heyden als eines der ersten Gebäude der Voßstraße. Zu dem Grundstück der Gesandtschaft gehörte ursprünglich auch das Grundstück Voßstraße 2. Hier befand sich eine durch zwei niedrige Torhäuser flankierte Hofeinfahrt. Da sich auf dem Grundstück Voßstraße 2 kein Gebäude befand, wurde die hier sichtbare Seitenfassade der Gesandtschaft ebenfalls mit einer Schaufassade gestaltet. Da am 30.01.1934 die Eigenständigkeit der Länder durch das "Reichsgesetz zum Neuaufbau des Reiches" aufgehoben wurde, verlor die Gesandtschaft ihren Nutzen. So konnte das Grundstück bereits 1935 vom Deutschen Reich angekauft werden, um dort später die bereits geplante Neue Reichskanzlei errichten zu können. Bereits im Frühjahr 1936 wurde das Hauptgebäude abgerissen. Jedoch wurde die Fassade, um eine unschöne Baustelle zu vermeiden, während der Olympischen Sommerspiele 1936 erhalten. Im Herbst 1936 erfolgte dann der Totalabriss des Gebäudes.

 

 

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